Hebammenprotest 2014

Einige Fotos vom Protestmarsch durch Chemnitz

Am 5. Mai, dem internationalen Hebammentag, gingen wir auf die Straße – wie in vielen anderen Städten Deutschlands auch. Gemeinsam mit dem Sächsichen Hebammenverband hatten sich nicht nur die Hebammen des Geburtshauses auf den Weg von der Weststraße zum Rathaus in der Stadt gemacht, sondern auch die anderen Hebammen, die in Chemnitz und Umgebung arbeiten und ihre Zukunft von der derzeitigen Entwicklung bedroht sehen.

Es war beeindruckend zu erleben, wie viele Mütter und Väter mit ihren Kindern dabei waren, um uns zu unterstützen. Insgesamt waren wir wohl zwischen 500 und 800 Menschen, die mit Transparenten, grünen Luftballons und Trommeln zwar für ein wenig Unmut unter den Autofahrern auf dem Kassberg und dann auf der Theatestraße sorgten, vor allem aber die Aufmerksamkeit auf die drängenden Probleme lenkten.

An der Galerie Roter Turm erwartete uns dann eine sehr lange „Naberlschnur“ mit Bildern und Fotos von den Kindern, deren Mütter von Hebammen begleitet worden waren und die hier die Gelegenheit nutzten und darauf hinwiesen, wie wichtig ihnen „ihre“ Hebamme war und ist. Auch Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig kam zu der kleinen Kundgebung – und auch wenn die anstehenden Probleme nur auf der Ebene der Bundespolitik gelöst werden können, versicherte sie den Hebammen ihre Unterstützung, wo es ihr eben möglich sei. Ebenso war mit Peter Patt von der CDU ein Mitglied des sächsischen Landtages mit dabei.

Für die uns begleitenden Polizeibeamten war es wohl ein recht entspannter Nachmittag, die Stimmung war ja trotz der Ernstes der Lage sehr entspannt und es ging recht fröhlich zu.

Fotos M. Schmid / Chemnitz